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Weil die Sexualtriebe zu unseren stärksten Trieben gehören, kommt es in entsprechenden Situationen sehr schnell dazu, dass man sie auch unmittelbar ausleben möchte.

 

Das war noch nie ganz ungefährlich, und ist es heute erst recht nicht: HIV ist eine Gefahr der man möglichst keine Chance geben sollte. Am sichersten ist man natürlich in einer dauerhaft festen Beziehung, die beide rundum erfüllt und damit auch jede Gefahr von "Seitensprüngen" ausschließt, also in einer Beziehung,  in der das natürliche SEXUALSCHEMA praktiziert wird, siehe z. B.:  http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/carina-und-ronen.html

 

Auch kann kann man die HIV-Gefahr sehr einfach stark reduzieren, wenn man sich an die einfachen Regeln dazu hält, und dazu gehört es vor allem, keinen ohne Kondom geschützten Sex zu betreiben, solange man nicht sicher weiß, dass keiner von beiden infiziert ist. Ebenfalls sollte man niemanden dort küssen oder lecken, wo er blutet, wenn man nicht absolut sicher weiß, dass er nicht infoziert ist, und natürlich gilt das auch umgekehrt: Wer z.B. selbst Zahnfleischbluten hat, sollte nur dann Körperflüssigkeiten austauschen, wenn es sicher ist, dass beide entweder nicht infiziert oder doch infiziert sind.

 

Lernen Zweie sich kennen, ohne sich wirklich sicher sein zu können, ob HIV-Infektionen vorliegen, dann ist der HIV-Test aus Gründen der Vernunft unvermeidlich.

 

 

Entsprechende Tests können bei den Gesundheitsämtern kostenlos gemacht werden, wobei sie nur dann als sicher gelten, wenn in den letzten drei Monaten vor dem Testzeitpunkt kein Ansteckungsrisiko gegeben war.

 

Hat jemand in den letzten  drei Monaten noch Geschlechtsverkehr mit einer anderen Person gehabt, so ist ein negatives Testergebnis (= keine Infektion feststellbar) also nicht sicher!!!

 

Gab es in den letzten drei Monaten keine Ansteckungsgefahr, dann kann man ein negatives Testergebnis aber durchaus als sicher betrachten:

 

Eine HIV-Infektion wird ggf. in einem zweistufigen Verfahren festgestellt, in der ersten Stufe wird dazu der kostengünstige ELISA-Test gemacht. Der ELISA-Test reagiert sehr stark, meldet häufig "positiv", also Infektion, obwohl keine Infektion vorliegt. Das hat den Vorteil, dass man sich in Fällen, in denen ELISA "negativ" meldet, jedenfalls dann praktisch sicher sein kann (Wahrscheinlichkeit für "falsch negativ" nahe bei null), dass keine HIV-Infektion vorliegt, wenn es in den drei Monaten zuvor kein Ansteckungsrisiko gab. Darum wird bei negativem ELISA-Test nicht weiter getestet.

 

Weil der ELISA-Test aber falsch "positiv" melden kann, wird in den Fällen, in denen ELISA "positiv" meldet, noch ein weiterer, relativ teurer Test nachgeschaltet, der dann die falschen "positiv"-Meldungen des ELISA-Tests aussortiert, der WESTERN-BLOT-Test. Hier könnte womöglich ein geringes Restrisiko bestehen, dass der WESTERN-BLOT-Test "falsch negativ" meldet, aber auch nur nahe bei null.

 

Diese Dinge sollte man, auch wenn beide Partner noch sehr jung sind, jedenfalls dann sehr ernst nehmen, wenn einer der Partner schon Sexualkontakte hatte oder aus anderen Gründen eine Infektion für möglich halten muss. Den jungen Frauen sei gesagt, dass ein Mann, der wirklich ernstes Interesse hat, für wahre Sorgen der Frau IMMER Verständnis hat, und ihnen sei auch gesagt, dass es nicht wenige Männer gibt, die zu jeder Lüge greifen, um mit einer Frau Sex machen zu können.

 

Denen, die es ernst miteinander meinen und denen die Zeit zu lang wird, um solide Testergebnisse abzuwarten, sei gesagt, dass man sich unter Einbeziehung von Kondomen auch sehr viel gegenseitige Freude bereiten kann. Was die Möglichkeiten einer Übertragung z.B. von Speichel oder Vaginalsekret über den Mund angeht, so sind solche Übertragungen nicht ausgeschlossen. Gerade dann, wenn die Infizierte Person Blutungen in dem Bereich hat, der mit der Mundschleimhaut der anderen Person in Kontakt kommt, sind solche Übertragungen möglich. Allerdings ist gerade der menschliche Speichel aus guten Gründen  aggressiv im Umgang mit Krankheitskeimen, so dass er, wenn keine Blutungen auf Seiten der infizierten pesron vorliegen,  eine gewisse Schutzfunktion bietet.

 

Wer meint, sich über all diese Dinge hinweg setzen zu können und es beliebig "bunt" treiben zu müssen, spielt tatsächlich russisch Roulette.

 

Was ungewollte Schwangerschaften angeht, so sind sie unbedingt zu vermeiden. Abtreibung ist keine nachträgliche Zeugungsverhütung, sondern tatsächlich ein sehr grausames Töten des Embryos:

 

http://www.freegermany.de/brd-verbrechen/kindesmord.html

 

Auch wenn die Sexualtriebe noch so stark drängen mögen: Man sollte deshlab weder sein eigenes leben ruinieren, noch das Leben eines anderen Menschen, und man sollte tatsächlich alles daran setzen, ungewollte Schwangerhaft zu vermeiden, in Fällen ungewollter Schwangerschaft sein bestes geben, wirklich liebevolle Adoptionseltern zu finden, die das Kind wie ihr eigenes annehmen.