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Bald Thomas Vogel-Special auf www.freegermany.de :
Interviewer: „Winfried Sobottka, es wird in den kommenden zwei Wochen zu markanten Enthüllungsstories kommen?“
Winfried Sobottka: „Manche werden das so sehen, aber eigentlich ist schon alles enthüllt, nur noch nicht allen ins Bewusstsein gerückt.“
Interviewer: „Was haben Sie zum Fall Thomas Vogel Tengen / Natascha Kampusch zu sagen?“
Winfried Sobottka:“Dass man sehr naiv sein muss, um anzunehmen, dass Thomas Vogel hochkarätiges Beweismaterial im Falle Kampusch, für das diverse Medien eine Menge Geld gezahlt hätten, jahrelang zu Hause bunkern würde, bis eine Delegation Polizisten vorbei kommt und ihm die Bude durchsucht. Das Medieninteresse nach der Hausdurchsuchung bei Vogel war gigantisch – es kann kein Zweifel daran bestehen, dass größere Printmedien eine Menge Geld für das Beweismaterial gezahlt hätten, das Vogel gehabt zu haben behauptet. Stellen Sie sich eine Blitzmeldung vor: „Morgen exklusiv in der BILD: „Beweise dafür, dass im Falle Natascha Kampusch alles ganz anders war!“" Die Bild hätte das mindestens eine Woche lang ausgelutscht, Material plus Vogels-exklusiv Story wären ihr mindestens 50.000 Euros wert gewesen. Leichter hätte Vogel soviel Geld nicht verdienen können, und nachweislich tut er doch so einiges, um an das Geld anderer Leute zu kommen.“
Interviewer: „Haben Sie noch mehr in der Sache zu bieten?“
Winfried Sobottka: „Nichts, was jedem anderen nicht auch auffallen müsste: Das sog. Verlies-Foto spielt die Hauptrolle, und Vogel ist nicht jemand, der etwas zurückhält, womit er meint, glänzen zu können. Warum hat er es niemals einem Journalisten gezeigt? Weiterhin hätte er es doch sofort besser beschrieben – die Behauptung, Natascha Kampusch habe auf dem Bild geschlafen, schob Vogel erst nach, als Natascha Kampusch erklärt hatte, sie könne sich nicht erinnern. Drittens muss auch Vogel so klug sein, solche leicht duplizierbaren wichtigen Beweise mehrfach und auch so zu sichern, dass ihm immer noch ein Exemplar bliebe, selbst wenn sein eigenes Haus abbrennen würde. Zuletzt wurde auch von den Medien öffentlich stark bezweifelt, dass Thomas Vogel über die behaupteten Beweise tatsächlich verfüge. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich zudem die Beweise gehabt, dann hätte ich sie spätestens zu dem Zeitpunkt Medienvertretern vorgelegt, um öffentlich meine Ehre zu verteidigen. Thomas Vogel tat das nicht. All das spricht klar dafür, dass Vogel sich alles nur aus den Fingern gesaugt hat.“
Winfried Sobottka, Karl-Haarmann-Str. 75, 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20
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